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Friedrich I. (Preußen)
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Friedrich (* 11. Juli 1657 in Königsberg; † 25. Februar 1713 in Berlin) aus dem Haus Hohenzollern war ab 1688 als Friedrich III. KurfĂŒrst von Brandenburg und souverĂ€ner Herzog in Preußen. Dort erhöhte er sich 1701 als Friedrich I. zum König in Preußen.

Nach der HerrschaftsĂŒbernahme in Brandenburg-Preußen am 9. Mai 1688 setzte Friedrich, der aufgrund seiner Skoliose volkstĂŒmlich Schiefer Fritz genannt wurde, die Innen- und Außenpolitik seines Vaters Friedrich Wilhelm fort. Noch im selben Jahr unterstĂŒtzte er den niederlĂ€ndischen Statthalter Wilhelm III. von Oranien bei der Landung in England. Im PfĂ€lzischen Erbfolgekrieg nahm er an der Belagerung von Bonn teil, kommandierte aber nur selten seine Truppen. Wie seine Nachbarn, die KurfĂŒrsten von Sachsen und Hannover, strebte Friedrich die KönigswĂŒrde an. Die Zustimmung Kaiser Leopolds I. erreichte er, als dieser UnterstĂŒtzung im drohenden Krieg gegen Frankreich brauchte. Am 18. Januar 1701 krönte sich Friedrich im Königsberger Schloss zum König in Preußen. Im Krieg gegen Frankreich (Spanischer Erbfolgekrieg) unterstĂŒtzte er Kaiser Leopold I. wie vereinbart.

Unter Friedrichs Herrschaft erlebte das Land einerseits einen finanziellen Niedergang durch den verschwenderischen Hofstaat und das korrupte Drei-Grafen-Kabinett, andererseits aber auch einen kulturellen Aufstieg durch die Aufnahme verfolgter Hugenotten, die GrĂŒndung der spĂ€teren Preußischen Akademie der Wissenschaften und den Ausbau Berlins zur barocken Residenzstadt. Mit der Erhebung des Herzogtums Preußen zum Königreich schuf Friedrich eine Voraussetzung fĂŒr die Entwicklung des spĂ€teren preußischen Staates zur europĂ€ischen Großmacht.

Contents

‱ Leben
‱ Tod
‱ Politik
‱ Hofhaltung
‱ Bewertung
‱ Erinnerung
‱ Nachkommen
‱ Vorfahren
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Leben

Kindheit und Jugend (1657–1674)

Friedrich kam als dritter Sohn von KurfĂŒrst Friedrich Wilhelm und Luise Henriette von Oranien im Königsberger Schloss zur Welt. Am 29. Juli wurde er in der dortigen Schlosskirche getauft. Da er als SĂ€ugling schwĂ€chlich war, waren seine Überlebenschancen in der damaligen Zeit mit hoher SĂ€uglingssterblichkeit nur sehr gering. Obendrein wurde er im ersten Lebensjahr von seiner Amme so unglĂŒcklich fallengelassen, dass er fĂŒr den Rest seines Lebens eine verkrĂŒppelte Schulter behielt. Der Berliner Volksmund nannte ihn deswegen den „Schiefen Fritz“.cite-ref-wesch81-1-0[1] Friedrich ĂŒberlebte diese fĂŒr ihn kritische Zeit und entwickelte sich zu einem normalen, leicht körperbehinderten Mann.cite-ref-2[2] 1662 wurde seine Erziehung Otto von Schwerin ĂŒbertragen. Auf Wunsch seiner Mutter lebte Friedrich bei ihm auf dessen Besitz, der Minderstadt Altlandsberg, um auf dem Land seine Gesundheit zu stĂ€rken. Sein Erzieher unterrichtete den Prinzen frĂŒh in Religion, Geschichte und Geografie, außerdem erlernte Friedrich Französisch, Polnisch und Latein. Bereits mit 10 Jahren musste er zum Geburtstag seines Vaters eine Oration auf Latein rezitieren. Schon in Altlandsberg trat bei Friedrich eine große Leidenschaft fĂŒr Glanz und Prunk hervor; mit 10 Jahren stiftete er einen eigenen Orden De la GĂ©nĂ©rositĂ©.cite-ref-3[3]

Otto von Schwerin blieb bis zum 20. Juni 1676 der Erzieher Friedrichs. Sein Lehrer war Eberhard von Danckelman. Am 23. MĂ€rz 1664 bestimmte sein Vater, dass er das FĂŒrstentum Halberstadt als Erbteil erhalten sollecite-ref-pauli5-4-0[4], da sein Ă€lterer und vom KurfĂŒrsten bevorzugter Bruder Karl Emil in der Thronfolge vor ihm stand. Dieser war der zweite Sohn Luise Henriettes, der erste Sohn Wilhelm Heinrich starb mit 1 1⁄2 Jahren. Karl Emil war krĂ€ftig und gut gewachsen, temperamentvoll und liebte das MilitĂ€r und die Jagd. Er glich in der Wesensart dem Großen KurfĂŒrsten, der ihn daher besonders mochte. Anders der dritte Sohn Friedrich; da er durch den Unfall der Amme schon im ersten Lebensjahr verkrĂŒppelt war, erhielt er nur von der Mutter bedingungslose Liebe.cite-ref-5[5] Als Friedrich zehn Jahre alt war, starb seine Mutter Luise Henriette; ein Jahr spĂ€ter heiratete der Große KurfĂŒrst die 32-jĂ€hrige Witwe Dorothea Sophie von Schleswig-Holstein-Sonderburg-GlĂŒcksburg. WĂ€hrend Luise Henriette eine geistreiche, sensible und schöne Frau gewesen war, hatte Dorothea eher ein einfacheres Temperament und auch kein vorteilhaftes Äußeres; sie gebar dem Großen KurfĂŒrsten weitere vier Söhne und drei Töchter. Das VerhĂ€ltnis zwischen der Stiefmutter Dorothea und Friedrich war nicht gut.

1670 wurde Friedrich zum Rittmeister einer „Kompanie zu Pferd“ ernannt, fĂŒhrte jedoch diese Einheit nicht, was auf seine körperliche Behinderung zurĂŒckzufĂŒhren war.cite-ref-6[6] Weitere Beförderungen erhielt er nicht. Mit 16 Jahren bat er König Karl II. von England um den Hosenbandorden, um den er seinen Vater schon seit langer Zeit beneidetecite-ref-7[7], und verlobte sich 1673 mit der damals zwölfjĂ€hrigen Elisabeth Henriette von Hessen-Kassel. Es war keine Verlobung zu dynastischen Zwecken, sondern aus Zuneigung, in FĂŒrstenhĂ€usern damals eher ungewöhnlich. Das VerhĂ€ltnis seiner spĂ€teren Frauen zu Friedrich war weniger liebevoll.

Kurprinz (1674–1688)

Als am 7. Dezember 1674 sein Bruder Karl Emil nach kurzer Krankheit starb, wurde Friedrich Kurprinz. Weil nun als direkter Thronnachfolger seine Bedeutung erheblich gestiegen war, begleitete er seinen Vater im Nordischen Krieg wĂ€hrend der FeldzĂŒge in Pommern von 1675 bis 1678 und Anfang 1679 auf dem beschwerlichen Winterfeldzug nach Preußen gegen die eingefallenen Schweden. Nachdem Friedrich eine schwere Krankheit, die er sich auf diesem Feldzug zugezogen hatte, ĂŒberstanden hatte, heiratete er am 13. August 1679 in Potsdam die hessische Prinzessin Elisabeth Henriette, mit der er seit 1673 still verlobt gewesen war.cite-ref-pauli5-4-1[4] Im Jahr 1680 bezog das Paar das noch unfertige, vom Vater in Auftrag gegebene Schloss Köpenick, wo der Kurprinz mit ihr lebte. Am 7. Juli 1683 starb Elisabeth Henriette in Berlin-Cölln wĂ€hrend einer Schwangerschaft an den Pocken. Friedrich durfte seine sterbende Frau auf ihren Wunsch hin wegen der Ansteckungsgefahr nicht mehr besuchen.

Nach Ablauf des Trauerjahres heiratete Friedrich 1684 in Hannover die fĂŒnfzehnjĂ€hrige Welfenprinzessin Sophie Charlotte von Braunschweig-Hannover. In dieser Ehe wurde in Berlin am 14. August 1688 Friedrich Wilhelm, der Thronfolger, geboren. Auch mit seiner zweiten Frau Sophie Charlotte lebte Friedrich in Köpenick, um den Intrigen des Berliner Hofes zu entgehen. Am Hofe herrschte eine AtmosphĂ€re stĂ€ndigen Verdachts und Misstrauens und der Abneigungcite-ref-8[8], verursacht durch die Ambitionen seiner Stiefmutter Dorothea Sophie, ihren eigenen Söhnen Teile des KurfĂŒrstentums in der Erbfolge zu sichern. Friedrich sah darin eine große Gefahr fĂŒr seinen Erbanspruch auf das ungeteilte Brandenburg-Preußen.

Das VerhĂ€ltnis zu seinem Vater verschlechterte sich in dessen letzten Lebensjahren durch den Zwist in der Erbfrage erheblich. Die Spannungen im Vater-Sohn-VerhĂ€ltnis kamen zum Ausbruch, als dem Kurprinzen die testamentarischen Bestimmungen des KurfĂŒrsten fĂŒr die Söhne aus zweiter Ehe bekannt wurden. Danach hĂ€tten die brandenburgischen Stammlande unter allen Söhnen (einschließlich der vier Söhne aus zweiter Ehe) aufgeteilt werden sollen. Friedrich ließ daraufhin 1682 in seiner Residenz Köpenick den grĂ¶ĂŸten Raum mit einer vollstĂ€ndigen Serie von Wappen der Landesteile ausstatten („Wappensaal“) und machte dadurch seinen Anspruch als Alleinerbe deutlich.cite-ref-9[9]

Die Unsicherheit des Kurprinzen in Bezug auf die Thronfolge machte sich 1686 der österreichische Gesandte Baron Fridag von Goedens zu Nutze. Er schloss mit Friedrich hinter dem RĂŒcken des KurfĂŒrsten einen Vertrag, der die RĂŒckgabe des Kreises Schwiebus an Österreich vorsah. Dieses kleine Gebiet Schlesiens war dem KurfĂŒrsten fĂŒr seine Hilfe gegen Frankreich abgetreten worden. Gleichzeitig verzichtete Friedrich auf die ohnehin wenig aussichtsreichen AnsprĂŒche auf die schlesischen HerzogtĂŒmer Brieg, Liegnitz und Wohlau. Allerdings erklĂ€rte Friedrich diesen Vertrag nach dem Tod seines Vaters fĂŒr nichtig. Die AnsprĂŒche auf Teile Schlesiens blieben nach hohenzollerscher Auffassung bestehen und wĂŒrden seinem Enkel Friedrich dem Großen den offiziellen Anlass zur Besetzung Schlesiens zu Beginn des Österreichischen Erbfolgekrieges liefern.

Am 7. April 1687, in einer Zeit, die durch die geplanten TestamentsverfĂŒgungen zugunsten der HalbbrĂŒder Friedrichs angespannt war, starb auch Friedrichs jĂŒngerer Bruder Ludwig aus der ersten Ehe seines Vaters. Friedrich, der seine Stiefmutter der Giftmischerei verdĂ€chtigte, beschloss daraufhin, von einem Kuraufenthalt in Karlsbad nicht mehr nach Berlin zurĂŒckzukehren, sondern ĂŒber Leipzig und Hannover nach Kassel zu reisen. Der vom alternden KurfĂŒrsten geforderten RĂŒckkehr nach Berlin wollte Friedrich nur unter Garantie der persönlichen Sicherheit zustimmen, was seinen Vater weiter in Rage brachte. Unter der Vermittlung Danckelmans konnte er schließlich doch Anfang November 1687, nach einer Abwesenheit von sechs Monaten, zur RĂŒckkehr bewogen werden.cite-ref-wesch81-1-1[1] In Berlin fand eine lange Aussprache zwischen Sohn und Vater statt, und Friedrich durfte erstmals an den Sitzungen des Geheimen Rates teilnehmen. Obwohl ihr gegenseitiges Misstrauen fortbestand, spĂŒrten beide, dass jede weitere Auseinandersetzung im Hinblick auf den gesundheitlichen Zustand des KurfĂŒrsten sinnlos geworden war.

KurfĂŒrst (1688–1701)

Am 9. Mai 1688 starb KurfĂŒrst Friedrich Wilhelm. Eine Woche spĂ€ter tagte der Geheime Rat zum ersten Mal unter dem Vorsitz Friedrichs, der als KurfĂŒrst nun Friedrich III. hieß. Gegenstand und Tagesordnung war die Eröffnung und Verlesung des vĂ€terlichen Testaments. Unter Verstoß gegen die seit 1473cite-ref-10[10] geltenden Hausgesetze der Hohenzollern sollte Brandenburg-Preußen auf die fĂŒnf Söhne Friedrich Wilhelms (Friedrich selbst und seine vier HalbbrĂŒder) aufgeteilt werden. Nach langwierigen Verhandlungen und ausfĂŒhrlichen Rechtsgutachten (unter anderem von Eberhard von Danckelman) gelang es dem Thronfolger, sich bis 1692 gegen seine Geschwister durchzusetzen und die Einheit des Landes zu bewahren. WĂ€hrend sein Vater alle Regierungsfragen selbst entschieden hatte, ĂŒberließ Friedrich III. die RegierungsgeschĂ€fte am 20. Mai 1688, als eine der ersten Regierungshandlungen, seinem ehemaligen Lehrer von Danckelman.cite-ref-11[11]

Außenpolitisch unterstĂŒtzte KurfĂŒrst Friedrich III. im November 1688 Wilhelm von Oranien bei der Landung in England und von 1688 bis 1697 im PfĂ€lzischen Erbfolgekrieg mit brandenburgischen Truppen die große Allianz gegen Frankreich. Obwohl der KurfĂŒrst bei seinem Amtsantritt auf dem Papier eine Koalition mit Frankreich von seinem Vater geerbt hatte, orientierte er sich aus finanziellen, familiĂ€ren, konfessionellen und strategischen GrĂŒnden schnell in die von Wilhelm von Oranien organisierte antifranzösische, protestantische Koalition. Nach fĂŒnf Monaten des Doppelspiels mit niederlĂ€ndischen und französischen Agenten positionierte sich der KurfĂŒrst im Oktober 1688 erstmals offen gegen Frankreich. Er war maßgeblich an der Bildung des antifranzösischen Magdeburger Konzerts beteiligt.cite-ref-12[12] Bei der Belagerung von Kaiserswerth (1702) und der Belagerung von Bonn (1689) zeigte er in vorderster Linie, dass er durchaus ĂŒber physischen Mut verfĂŒgte.cite-ref-13[13]

Seit 1696 hatte KurfĂŒrst Friedrich die Idee einer Rangerhöhung zum König verfolgt. Dabei richtete er seinen politischen Ehrgeiz auch auf die Vereinheitlichung seines zerrissenen Staates. Er suchte gewissermaßen eine gesamtstaatliche Klammer. Zudem war ein höherer Rang in der damaligen hierarchisch strukturierten Adelsgesellschaft mit einer höheren Stellung und höherem Ansehen verbunden. Gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Sophie Charlotte von Hannover (1668–1705), einer hochintelligenten und emanzipierten Prinzessin aus Hannover, strebte er danach, dieses Ziel zu erreichen. Erste Sondierungen am Wiener Hof stießen auf strikte Ablehnung. Ende 1696 schloss Friedrich einen geheimen Vertrag mit dem bayerischen KurfĂŒrsten Max Emanuel ab, in dem sich beide Seiten gegenseitige UnterstĂŒtzung bei der Erlangung der Königskrone zusicherten. Jedoch blieb dieser Vertrag ohne Folgen.cite-ref-14[14] Ab 1697 betrieb Friedrich III. die Sache mit mehr Energie. Der OberprĂ€sident Danckelman und andere hohe Staatsbeamte leisteten angesichts der zu erwartenden hohen Kosten noch immer Widerstand.

Am 20. Dezember 1697 wurde Danckelman durch Intrigen seiner Feinde Feldmarschall Fuchs, Barfus und Dohna auf Befehl Friedrichs verhaftet und in die Zitadelle Spandau gebracht, wo er bis 1707 in Festungshaft genommen wurde. Der einzige Grund fĂŒr die Einkerkerung Danckelmans war das Unvermögen Friedrichs, seinen eigenen Weg gegenĂŒber der starken Persönlichkeit seines Mentors durchzusetzen.cite-ref-15[15] Ein Gegner Danckelmans, Johann Kasimir Kolbe von Wartenberg, der den Absichten des KurfĂŒrsten weniger kritisch gegenĂŒberstand, trat mit einem Jahresgehalt von 120.000 Reichstalerncite-ref-bentzien105-16-0[16] seine Nachfolge an. Er fĂŒhrte dem KurfĂŒrsten seine Ehefrau Catharina von Wartenberg als Maitresse zu. Friedrich nahm sich nach dem Sturz Danckelmans ernstlich vor, sein eigener Premierminister zu werden, und arbeitete enger mit dem Geheimen Rat zusammen. Durch die daraus entstehenden Belastungen ĂŒberfordert, stimmte er einem Vorschlag Wartenbergs zu, eine Auswahl vorab durch einen aus vier Personen bestehenden engeren Rat durchfĂŒhren zu lassen.

Das Aussonderungsverfahren entzog dem Geheimen Rat in den entscheidenden Dingen die Kompetenz. Wartenberg selbst Ă€nderte die Zusammensetzung des engeren Rates und bestimmte an König Friedrich vorbei fortan bis 1710 maßgeblich die Politik in Preußen. Neben Wartenberg bildeten dessen ParteigĂ€nger August David zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein und Alexander Hermann von Wartensleben (ab 1702) das Drei-Grafen-Kabinett. Dessen Machenschaften durchschaute Friedrich nicht. Durch ihre ausbeuterische und korrupte Politik geriet das Kabinett zu den Die Drei Wehs des Landes, das wegen der Anfangsbuchstaben ihrer Namen so genannt wurde.

Nach dem Tod Karls II., des letzten habsburgischen Königs von Spanien, am 1. November 1700 taten sich in Europa neue Konflikte auf. Aufgrund der damit verbundenen Thronfolgestreitigkeiten verbesserten sich die Bedingungen fĂŒr Friedrichs Anliegen, König zu werden, denn die Habsburger benötigten BĂŒndnispartner im Krieg gegen Frankreich. Nach Geheimverhandlungen im Schloss Schönhausen sagte der Kaiser Leopold I. am 16. November 1700 im sogenannten Krontraktat zu, dass er den protestantischen KurfĂŒrsten innerhalb und außerhalb des Heiligen Römischen Reiches als König anerkennen werde. Die Krönung sollte aber außerhalb des Reiches stattfinden. Der Königstitel durfte nur auf der SouverĂ€nitĂ€t im jenseits der Reichsgrenzen gelegenen „Königreich Preußen“ ruhen und „König in Preußen“ (nicht „von Preußen“) lauten. Friedrich III. musste, um die KönigswĂŒrde zu erlangen, 2 Millionen Dukaten an Kaiser und 600.000 Dukaten an den deutschen Klerus zahlen; der Jesuitenorden bekam 20.000 Taler fĂŒr die FĂŒrsprache von Pater Wolf am Wiener Hof. Zudem verpflichtete sich Friedrich, mit 8.000 Soldaten den Habsburgischen Kaiser im Spanischen Erbfolgekrieg zu unterstĂŒtzen.

König (1701–1713)

→

Hauptartikel

:

Königskrönung Friedrichs III. von Brandenburg

und

Königreich Preußen

Nach dieser Zusage Kaiser Leopolds setzte sich am 17. Dezember 1700 ein langer Kutschenzug mit umfangreichem Gefolge und 30.000 Vorspannpferden von Berlin nach Königsberg, der preußischen Hauptstadt, in Bewegung. Am Vortag der Krönung stiftete der KurfĂŒrst den Hohen Orden des Schwarzen Adlers. Die Krönungsfeierlichkeiten fanden am 18. Januar 1701 statt.cite-ref-17[17] Um der Welt seine SouverĂ€nitĂ€t zu demonstrieren, setzte Friedrich sich in der Schlosskirche des Königsberger Schlosses die Krone selbst aufs Haupt, krönte dann seine Gemahlin Sophie Charlotte und ließ sich von zwei evangelischen Bischöfen salben, einen fĂŒr die reformierten Hohenzollern und einen fĂŒr das mehrheitlich lutherische Volk. Der Papst hat Friedrichs KönigswĂŒrde nie akzeptiert, denn Preußen war seit 1525 lutherisch, und Friedrichs Vater, der Große KurfĂŒrst, hatte im WestfĂ€lischen Frieden die evangelische Seite gegen das Papsttum vertreten. Der geheime Kronvertrag zwischen Kaiser und KurfĂŒrst war schnell publik geworden und diente den ĂŒbrigen ReichsfĂŒrsten teilweise zum Amusement. So hatte der KurfĂŒrst von Brandenburg vertraglich zugesichert, bei kĂŒnftigen Kaiserwahlen stets seine Kurstimme dem Hause Habsburg zu geben, was angesichts der Habsburgischen Dominanz im Reich widersinnig erschien.

Infolge der Königskrönung wurden die kurfĂŒrstlich-brandenburgischen zu königlich-preußischen Institutionen. In den nĂ€chsten Jahrzehnten setzte sich die Bezeichnung Preußen fĂŒr den sich bildenden Gesamtstaat durch. Friedrich steigerte die politische Bedeutung seines Landes und festigte dessen Entwicklung zum spĂ€teren Einheitsstaat, der unter seinen Nachfolgern zu einer europĂ€ischen Großmacht aufstieg.

Als nĂ€chster mĂ€nnlicher Nachkomme von Wilhelm I. (Oranien) erbte Friedrich nach dem Tod des kinderlosen Wilhelm III. (Oranien) 1702 die Grafschaft Lingen und die Grafschaft Moers. Beide Gebiete wurden 1707 an die durch Kauf erworbene Grafschaft Tecklenburg angegliedert. Da Friedrich Calvinist war, konnte er 1707 auch zum FĂŒrsten im Kanton Neuenburg gewĂ€hlt werden, was durch den Vertrag von Utrecht 1713 international anerkannt wurde. Daher fĂŒhrten Friedrich und seine Erben auch den Titel „souverĂ€ner FĂŒrst von Oranien, NeuchĂątel und Valangin“. Als seine zweite Frau Sophie Charlotte am 1. Februar 1705 wĂ€hrend eines Karnevalsbesuchs bei ihrer Mutter in Hannover mit nur 36 Jahren an einer vernachlĂ€ssigten HalsentzĂŒndung starb, fiel Friedrich beim Eintreffen der Nachricht in Ohnmacht und musste daraufhin zur Ader gelassen werden. Obwohl das VerhĂ€ltnis zu seiner zweiten Frau durchaus kalt war, war er zutiefst getroffen im Wissen, welche ausgezeichnete Gemahlin er nun verloren hatte. Ihre Beerdigung kostete 200.000 Taler und war derart prĂ€chtig, dass 80.000 Fremde nach Berlin kamen, um dem BegrĂ€bnis beizuwohnen. Die Trauer dauerte ein Jahr.cite-ref-18[18]

Am 27. November 1708 heiratete Friedrich die 23-jĂ€hrige Sophie Luise von Mecklenburg. Zweck der Ehe war die Zeugung eines weiteren Sohnes, um den Fortbestand der Dynastie fĂŒr den Fall des Todes des einzigen Thronfolgers abzusichern. Infolge der Heirat wurden die Titel eines Herzogs von Mecklenburg und – damit verknĂŒpft – die Titel eines FĂŒrsten zu Wenden und zu Ratzeburg, des Herren zu Stargard, des FĂŒrsten zu Schwerin und des Grafen zu Schwerin in die Titulatur der preußischen Könige aufgenommen. In Berlin trat Sophie Luise mit August Hermann Francke in Kontakt und ergab sich völlig seinen religiösen Ansichten. Aufgrund dessen kam es zwischen den Eheleuten zu religiösen Streitigkeiten. Nachdem Francke auf Befehl des Königs 1710 nach Halle zurĂŒckgekehrt war, lebte die Königin einsam und zurĂŒckgezogen, verfiel in Melancholie und hatte gelegentlich AnfĂ€lle von Geistesabwesenheit.cite-ref-19[19] Aufgrund des starken Bevölkerungsverlustes Ostpreußens nach der Großen Pest lancierte Friedrich 1709 das als RĂ©tablissement bekannte Einwanderungsprogramm.

Vom 2. bis 17. Juli 1709 konnte sich Friedrich im Rahmen des Dreikönigstreffens in Potsdam und Berlin als ebenbĂŒrtiger Gastgeber zweier Monarchen prĂ€sentieren. Seine GĂ€ste waren August der Starke von Polen und Sachsen und Friedrich IV. von DĂ€nemark. Die ausgedehnten Festlichkeiten, politisch ergebnisarm, belasteten die bereits stark beanspruchten Staatsfinanzen weiter. Allerdings konnte Friedrich außenpolitisch durch seine konsequente Westorientierung verhindern, dass zwei seit 1701 gleichzeitig und europaweit gefĂŒhrte Kriege, der Große Nordische Krieg und der Spanische Erbfolgekrieg, auf preußisches Territorium ĂŒbergriffen.

„Wenn Friedrich I. Lob verdient, so geschieht es deshalb, weil er seinen Landen immer den Frieden erhalten hat, wĂ€hrend die Nachbarn vom Krieg verwĂŒstet wurden.“

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Friedrich II.

Ende 1710 deckte eine Untersuchungskommission, angeordnet vom 22-jĂ€hrigen Kronprinzen Friedrich Wilhelm, die ĂŒble Wirtschaft des Drei-Grafen-Kabinetts auf. Anlass war die AffĂ€re um die geplĂŒnderte Feuerkasse fĂŒr Hausbesitzer in der Stadt Crossen, die, als die Stadt nahezu ganz abbrannte, nicht ausgezahlt werden konnte.cite-ref-bentzien105-16-1[16] Die Drei Grafen wurden daraufhin endlich vom König fallengelassen und Ende Dezember 1710 abgesetzt. Friedrich war nach Erhalt des Untersuchungsberichts am 23. Dezember 1710 von dem Ausmaß der Korruption völlig ĂŒberrascht.

„Solches habe ich nie befohlen 
 muhs balt und je ehr je Lieber geendert werden“

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Friedrich I.

Wartenberg kam am 6. Januar 1711 noch einmal von Woltersdorf nach Berlin zu einer einstĂŒndigen Unterredung mit Friedrich. Der König schenkte Wartenberg einen wertvollen Brillantring und vergoss beim Abschied TrĂ€nen, obwohl er genau wusste, dass er von ihm jahrelang belogen worden war. Dass er ihn trotzdem unter TrĂ€nen beschenkte, zeugt von der Einsamkeit Friedrichs, dem der liebenswĂŒrdige Schein wichtiger geworden war als die RealitĂ€t.cite-ref-22[22] Nachdem die ganze KorruptionsaffĂ€re des Drei-Grafen-Kabinetts aufgedeckt worden war, versuchte Friedrich den Schaden wiedergutzumachen. Die wichtigste Neuordnung war das Reskript vom 27. Oktober 1710, das die GĂŒltigkeit der vom König zu unterschreibenden Verwaltungsakte nicht mehr wie bisher von einem WĂŒrdentrĂ€ger, sondern von der PrĂŒfung des fachlich zustĂ€ndigen Geheimrats abhĂ€ngig machte. Dieser Tag war somit die GrĂŒndung der Fachbehörden in Preußen.cite-ref-23[23] Durch diese Änderungen verbesserte sich die Finanzlage langsam wieder.

Tod

Schon seit lĂ€ngerem fĂŒhlte sich Friedrich schwach und krank. Seit seiner Jugend litt er an EngbrĂŒstigkeit, nun kam ein starker Husten und ein beĂ€ngstigendes Asthma hinzu. Als seine geisteskranke Frau eines Tages von ihrer Hofdame entwich, durch die Galerie lief, in das Gemach des Königs trat, durch eine GlastĂŒr fiel und sich ĂŒber Friedrich warf, da erwachte er plötzlich in seinem Armstuhl und erschrak bei dem Anblick der weißen, blutigen Gestalt. Die Bediensteten betraten das Zimmer und versuchten den König aus den Armen seiner Gemahlin zu befreien. Sie wurde wieder in ihr Schlafzimmer gefĂŒhrt und einige Tage spĂ€ter zurĂŒck zu ihrer Mutter nach Mecklenburg gebracht. Der König verfiel in Fieber und verließ das Bett bis zu seinem Tode 1713 nicht wieder.cite-ref-24[24]

Politik

Außenpolitik

Friedrichs Außenpolitik fĂŒhrte ihn in zwei Kriege mit Ludwig XIV. von Frankreich. Sowohl im PfĂ€lzischen Erbfolgekrieg als auch im Spanischen Erbfolgekrieg ĂŒberließ er seine Truppen der „Großen Allianz“ aus England, den Niederlanden und der Habsburgermonarchie. Er nutzte die Beziehungen zu seinen VerbĂŒndeten, um die Anerkennung der 1701 erworbenen KönigswĂŒrde zu erreichen. Nach diesem Datum hielt er oft Truppen von verbĂŒndeten FeldzĂŒgen zurĂŒck, bis er zeremonielle ZugestĂ€ndnisse erhielt, die die LegitimitĂ€t seiner Königskrone festigten. In diesem Bereich waren die EnglĂ€nder die bereitwilligsten Kooperationspartner, wĂ€hrend verschiedene ZerwĂŒrfnisse mit den niederlĂ€ndischen und habsburgischen Regierungen zum Abbruch der Beziehungen fĂŒhrten.cite-ref-25[25]

Kulturpolitik

Friedrichs innere Politik konzentrierte sich auf die Hebung der baulichen Kultur und Bildung mit dem Ziel, EbenbĂŒrtigkeit mit den anderen großen europĂ€ischen MĂ€chten zu erlangen. Er begrĂŒndete 1694 die UniversitĂ€t Halle, 1696 die Mahl-, Bild- und Baukunst-Academie in Berlin,cite-ref-26[A 1] aus der die Preußische Akademie der KĂŒnste hervorging, 1700 die KurfĂŒrstlich-Brandenburgische SocietĂ€t der Wissenschaften (spĂ€tere Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften) und baute die Königliche Bibliothek zu Berlin umfassend aus. WĂ€hrend seiner Regierungszeit kamen und wirkten bedeutende Wissenschaftler und KĂŒnstler in Preußen. Unmittelbar nach seiner Selbstkrönung beauftragte er seinen Hofbildhauer und -architekten Andreas SchlĂŒter mit dem Entwurf des berĂŒhmt gewordenen Bernsteinzimmers, das bereits 1716 durch seinen Nachfolger Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen verschenkt wurde.

Das bis dahin mittelalterlich und provinziell geprĂ€gte Berlin wurde in seiner Regierungszeit zu einer prĂ€chtigen barocken Residenzstadt ausgebaut. So bestimmten StadtpalĂ€ste und respektable BĂŒrgerhĂ€user den Schloss- und Regierungsbereich Berlins. Andreas SchlĂŒter setzte mit dem Schlossumbau des Berliner Schlosses MaßstĂ€be und schuf als Bildhauer mit dem Reiterstandbild des Großen KurfĂŒrsten auf der 1692 errichteten Langen BrĂŒcke in den Jahren 1695 bis 1697 eine prĂ€chtige Herrscherdarstellung. In seiner Regierungszeit entstanden außerdem ab 1694 das Zeughaus, das Schloss Monbijou (1703), ab 1695 das Schloss Charlottenburg, ab 1695 die Parochialkirche, das Friedrichshospital und vom Jahre 1701 an die beiden Dome auf dem Gendarmenmarkt. AnlĂ€sslich des zweihundertjĂ€hrigen Bestehens der ersten brandenburgischen LandesuniversitĂ€t Alma Mater Viadrina 1706 in Frankfurt (Oder) wurde durch Erdmann Wircker erstmals der fĂŒr Berlin bis zur Gegenwart gebrĂ€uchliche Begriff Spree-Athen geprĂ€gt. Als Friedrich 1713 starb, hinterließ er seinem Sohn Friedrich Wilhelm 24 Schlösser.

Insgesamt kann seine Regierungszeit zu den reichsten Epochen der brandenburgischen Kulturgeschichte gezĂ€hlt werden.cite-ref-27[26] Die Kehrseite dieser Medaille war eine Beanspruchung der öffentlichen Mittel, der die LeistungsfĂ€higkeit Brandenburg-Preußens nicht gewachsen war.cite-ref-28[27] Ebenfalls kritisch in der Geschichtsforschung gesehen wird die dadurch verursachte Verelendung großer Bevölkerungsschichten, die die Kosten fĂŒr die Unternehmungen zu tragen hatten.

Finanzpolitik

Unter seiner Herrschaft kam es ab 1697 zu Misswirtschaft und massiven Finanzskandalen um den OberprÀsidenten (Premierminister) Graf Johann Kasimir Kolbe von Wartenberg, den Finanzminister Graf Wittgenstein und Graf Wartensleben (die drei Wehs).

Die drei Grafen, die mit der VerfĂŒgungsgewalt ĂŒber Armee und Finanzen die SchlĂŒsselpositionen innehatten, wirtschafteten das Land in eine schlimme Lage hinein.cite-ref-mittenzwei-29-0[28] Durch die stĂ€ndigen neuen Finanzforderungen des Monarchen, zuerst fĂŒr die Krönung, dann fĂŒr die Schlossbauten in Berlin, Potsdam, Köpenick, Lietzenburg und anderen Orten, den wachsenden Hofstaat, rauschende Feste, JuwelenkĂ€ufe und fĂŒrstliche Geschenke wurde der Hofetat stĂ€ndig ĂŒberschritten. Wartenberg und seine Kollegen konnten sich allerdings nur halten, wenn sie den BedĂŒrfnissen des Monarchen nachkamen. So zapften die drei immer neue Finanzquellen in Form von Steuererhöhungen und Erfindung neuer abstruser Steuern ancite-ref-mittenzwei-29-1[28], die die Menschen des Landes ausplĂŒnderten und verelenden ließen. Diesen finanziellen Belastungen war die LeistungsfĂ€higkeit Brandenburg-Preußens nicht gewachsen. Am Ende blieb ein bankrotter Staat mit 20 Millionen Reichstalern Schulden.

Es wird angenommen, dass Friedrich von Graf von Wartenberg, wie von dessen VorgĂ€nger Danckelman, menschlich abhĂ€ngig war. Im Unterschied zum unschuldigen Danckelman nutzte Wartenberg dies zu großer persönlicher Bereicherung, musste aber nicht wie dieser zehn Jahre ins Zuchthaus. Diese schweren FĂ€lle von Korruption belasteten die Finanzen des preußischen Staates schwer. Friedrichs Rolle in dieser Sache wird allgemein kritisch gesehen.

Hofhaltung

Friedrichs Politik stĂŒtzte sich auf eine starke, anerkannte Armee und eine glĂ€nzende Hofhaltung, die sich mit den reichsten LĂ€ndern Europas messen sollte. Dies schien ihm die Ă€ußere Verkörperung einer WĂŒrde, die ihn mit den höchstgestellten Herrschern Europas gleichstellen sollte.cite-ref-30[29] Das in der Ă€lteren Forschung entstandene Bild des Verschwenders auf dem Königsthron kann aber in der Form nicht aufrechterhalten werden. Dieses Bild wurde in der Geschichtsforschung wesentlich geprĂ€gt durch die negativen schriftlichen Äußerungen seines Enkels, Friedrichs II.

Trotz der sehr hohen Hofhaltungskosten, die 1712 bei einem Staatsbudget von 4 Millionen Taler immerhin 561.000 Taler betrugen, war im 18. Jahrhundert das ReprĂ€sentieren (wozu Feste, Schlösser, Kunstförderung, aber auch die Beschaffung von exotischen Tieren fĂŒr den sogenannten „Hetzgarten“ gehörten) ein wichtiger Machtfaktor, mit denen ein FĂŒrst oder König ausdrĂŒckte, wie viel Macht er besaß. Friedrich I. war somit nur ein Kind seiner Zeit, womit sich seine scheinbare Verschwendungssucht erklĂ€rt.

Kurz nach der Beerdigung im Jahre 1713 verbot sein Sohn, der Soldatenkönig, jeden Prunk und Pomp und verursachte damit einen Auszug von KĂŒnstlern und Handwerkern aus Berlin und Preußen. Die Solisten der Hofkapelle gingen nach Köthen, wo sie bei Johann Sebastian Bach willkommene Aufnahme fanden.

Bewertung

Friedrich I. wurde von der Geschichtsschreibung wenig beachtet. So stand er in den Schatten seines Vaters, des Großen KurfĂŒrsten, seines Sohnes, des Soldatenkönigs, und seines Enkels Friedrichs des Großen.

Friedrich wurde bereits zu Lebzeiten von seinen Zeitgenossen Verschwendung vorgeworfen.cite-ref-31[30] Auf lange Zeit prĂ€gend fĂŒr die Forschungsmeinung waren die schriftlichen Äußerungen seines Enkels Friedrich II., eines Vertreters des aufgeklĂ€rten Absolutismus, ĂŒber seinen Großvater. So beschrieb dieser in seinem 1750 erschienenen Historienwerk Geschichte meiner Zeit den Großvater als törichten Verschwender.cite-ref-32[31]

„Friedrich war zwar ohne Festigkeit, eitel und glanzsĂŒchtig, doch nicht ohne Wohlwollen und GutmĂŒtigkeit, im ganzen aber groß in kleinen Dingen und klein in großen. Sein UnglĂŒck war, dass er in der Geschichte zwischen einen Vater und einen Sohn gestellt war, die ihn beide an geistigen KrĂ€ften ĂŒberragten. Ihm lag mehr am blendenden Glanz als am NĂŒtzlichen, das bloß gediegen ist. 30.000 Untertanen opferte er in den verschiedenen Kriegen des Kaisers und der VerbĂŒndeten, um sich die Königskrone zu verschaffen. Und er begehrte sie nur deshalb so heiß, weil er seinen Hang fĂŒr das Zeremoniewesen befriedigen und seinen verschwenderischen Prunk durch ScheingrĂŒnde rechtfertigen wollte. Er zeigte Herrscherpracht und Freigiebigkeit. Aber um welchen Preis erkaufte er sich das VergnĂŒgen, seine geheimen WĂŒnsche zu befriedigen.“

–

Friedrich der Große

Weitgehend unkritisch wurde das Urteil Friedrichs bis weit in das 20. Jahrhundert hinein von der Geschichtsforschung allgemein ĂŒbernommen und vertreten. Nur wenige Darstellungen vor 1945 haben auf die kritiklose Hervorhebung des Grundmotivs der Eitelkeit und die Reduzierung Friedrichs darauf verzichtet.

Im Deutschen Kaiserreich waren den Zeitgenossen beim ZweihundertjahresjubilĂ€um des Königreichs Preußen die UmstĂ€nde der Standeserhebung der Hohenzollern peinlich, nĂ€mlich die Selbstkrönung Friedrichs I. und der dabei entfaltete Prunk im Jahre 1701.cite-ref-34[33] In der preußisch-deutschen Geschichtsschreibung wurde ebenso die Außenpolitik Friedrichs, sich vom nordischen Kriegsschauplatz fernzuhalten und alle KrĂ€fte auf den Krieg gegen Frankreich zu konzentrieren, heftig kritisiert. Johann Gustav Droysen urteilte ĂŒber das System Friedrichs I. in seinem Werk Geschichte der preußischen Politik (IV., 1874):

„So seltsam zerlegt sich die preußische Macht und ihre Aktion: im Westen Krieg ohne Politik, im Osten Politik ohne Armee. 
 Unter Friedrichs Vater, dem Großen KurfĂŒrsten, hĂ€tte die Regierung zu anderen Ergebnissen gefĂŒhrt.“

–

Droysen

Der Gedanke dahinter war der Versuch, die nationalen WunschtrĂ€ume im 19. und frĂŒhen 20. Jahrhundert auf die RealitĂ€t des beginnenden 18. Jahrhunderts zurĂŒckzuprojizieren. So urteilte Ernst Berner in Aus dem Briefwechsel Friedrichs I. von Preußen und seiner Familie, Berlin 1901:

„Auch wir beklagen, dass er (Friedrich) nicht die Gelegenheit des Nordischen Krieges zur Wiedereroberung Pommerns und der deutschen Seekante benutzt hat.“

–

Berner

In der Geschichtsschreibung nach 1945 wandelte sich das Gesamtbild Friedrichs, so dass die Hauptkritikpunkte differenzierter betrachtet und mehr in den Kontext der Zeit Friedrichs I. gestellt wurden. Sie bemĂŒht sich, Friedrich I. aus dem Schatten, in den ihn sein Enkel Friedrich II., und im Anschluss an diesen fast die gesamte brandenburg-preußische Geschichtsschreibung gestellt hatte, herauszufĂŒhren. So konstatierte der Publizist Sebastian Haffner in seinem Buch: Preußen ohne Legende ĂŒber die Bewertung Friedrichs II., dass es Friedrich I. mehr am blendenden Glanz als am NĂŒtzlichen gelegen hĂ€tte: Das ist, mit Respekt, ein oberflĂ€chliches Urteil.cite-ref-37[36] Von aktuellen Historikern wird Friedrichs Regierungsbilanz positiver bewertet. Sie betonen dabei als herausragende Erfolge Friedrichs, das Kontinuum in der Staatsentwicklung und auch auf verfassungs- und verwaltungsrechtlichem Gebiet gewahrt und gefestigt zu haben.

Erinnerung

Bei seiner Krönung erhielt das Collegium Fridericianum in Königsberg seinen Namen.

FĂŒr die ehemalige Berliner Siegesallee gestaltete der Bildhauer Gustav Eberlein die Denkmalgruppe 26 mit einem Standbild Friedrichs I. als Hauptfigur. Die Figur zeigt den ersten preußischen König mit adlerbekröntem Zepter, dem Knauf eines Königsschwertes und einer AllongeperĂŒcke unter einem Lorbeerkranz in der Pose des Sonnenkönigs Louis XIV. Mit dieser Pose, einem weiten Mantel und reich besticktem Rock ĂŒberdeckte Eberlein die körperliche Behinderung Friedrichs (Schiefer Fritz, siehe oben). Als Nebenfiguren waren dem Standbild die BĂŒsten des Architekten Andreas SchlĂŒter und Eberhards von Danckelman zugeordnet. Die EnthĂŒllung der Gruppe fand am 3. Mai 1900 statt. Das Denkmal ist mit KonturschĂ€den und abgebrochenen Teilen erhalten und wird seit Mai 2009 in der Zitadelle Spandau aufbewahrt.cite-ref-38[37]

Standbilder

In Berlin erinnern ein im Jahr 1698 von Andreas SchlĂŒter geschaffenes Standbild vor dem Schloss Charlottenburgcite-ref-39[38], ein ebenfalls von SchlĂŒter hergestelltes Kenotaph im Berliner Dom und eine 1908 von Heinrich Baucke gestaltete Plastik am Charlottenburger Tor an Friedrich I. Ein 1884 von Ludwig Brunow ursprĂŒnglich fĂŒr die Ruhmeshalle (Berlin) geschaffenes Standbild des Königs befindet sich heute auf der Burg Hohenzollern. Auf dem Neumarkt (Moers) steht ein ebenfalls von Baucke stammendes Denkmal fĂŒr König Friedrich I.

Nachkommen

Erste Ehe: 1679 heiratete er in Potsdam Prinzessin Elisabeth Henriette von Hessen-Kassel (1661–1683).

‱ 1. Kind: Luise Dorothee (1680–1705) ⚭ 1700 Landgraf Friedrich von Hessen-Kassel

Zweite Ehe: 1684 heiratete er in Herrenhausen Prinzessin Sophie Charlotte von Hannover (1668–1705).

‱ 2. Kind: Friedrich August (1685–1686)
‱ 3. Kind: Friedrich Wilhelm I. (1688–1740) ⚭ 1706 Prinzessin Sophie Dorothea von Hannover

Dritte Ehe: 1708 heiratete er in Berlin Herzogin Sophie Luise von Mecklenburg-Schwerin (1685–1735), welche kinderlos blieb.

Vorfahren

| Ahnentafel Friedrich I. (Preußen) | Ahnentafel Friedrich I. (Preußen) | Ahnentafel Friedrich I. (Preußen) | Ahnentafel Friedrich I. (Preußen) | Ahnentafel Friedrich I. (Preußen) | Ahnentafel Friedrich I. (Preußen) | Ahnentafel Friedrich I. (Preußen) | Ahnentafel Friedrich I. (Preußen) | Ahnentafel Friedrich I. (Preußen) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ururgroßeltern | KurfĂŒrst Joachim Friedrich (Brandenburg) (1546–1608) ⚭ 1570 Katharina von Brandenburg-KĂŒstrin (1549–1602) | Herzog Albrecht Friedrich (Preußen) (1553–1618) ⚭ 1573 Marie Eleonore von JĂŒlich-Kleve-Berg (1550–1608) | Pfalzgraf und KurfĂŒrst Ludwig VI. (Pfalz) (1539–1583) ⚭ 1560 Elisabeth von Hessen (1539–1582) | Statthalter der Niederlande Wilhelm I. (Oranien) (1533–1584) ⚭ 1575 Charlotte de Bourbon-Montpensier (1546–1582) | Graf Wilhelm (Nassau) (1487–1559) ⚭ 1531 Juliana zu Stolberg (1506–1580) | Gaspard II. de Coligny (1519–1572) ⚭ 1547 Charlotte de Laval (1530–1568) | Graf Conrad zu Solms-Braunfels (1540–1592) ⚭ 1559 Elisabeth von Nassau-Dillenburg (1542–1603) | Graf Ludwig I. zu Sayn und Wittgenstein (1532–1605) ⚭ 1567 Elisabeth zu Solms-Laubach (1549–1599) |
| Urgroßeltern | KurfĂŒrst Johann Sigismund (Brandenburg) (1572–1620) ⚭ 1594 Anna von Preußen (1576–1625) | KurfĂŒrst Johann Sigismund (Brandenburg) (1572–1620) ⚭ 1594 Anna von Preußen (1576–1625) | Pfalzgraf und KurfĂŒrst Friedrich IV. (Pfalz) (1574–1610) ⚭ 1593 Luise Juliane von Oranien-Nassau (1576–1644) | Pfalzgraf und KurfĂŒrst Friedrich IV. (Pfalz) (1574–1610) ⚭ 1593 Luise Juliane von Oranien-Nassau (1576–1644) | Statthalter der Niederlande Wilhelm I. (Oranien) (1533–1584) ⚭ 1583 Louise de Coligny (1555–1620) | Statthalter der Niederlande Wilhelm I. (Oranien) (1533–1584) ⚭ 1583 Louise de Coligny (1555–1620) | Graf Johann Albrecht I. zu Solms-Braunfels (1563–1623) ⚭ 1590 Agnes zu Sayn-Wittgenstein (1568–1617) | Graf Johann Albrecht I. zu Solms-Braunfels (1563–1623) ⚭ 1590 Agnes zu Sayn-Wittgenstein (1568–1617) |
| Großeltern | KurfĂŒrst Georg Wilhelm (Brandenburg) (1595–1640) ⚭ 1616 Elisabeth Charlotte von der Pfalz (1597–1660) | KurfĂŒrst Georg Wilhelm (Brandenburg) (1595–1640) ⚭ 1616 Elisabeth Charlotte von der Pfalz (1597–1660) | KurfĂŒrst Georg Wilhelm (Brandenburg) (1595–1640) ⚭ 1616 Elisabeth Charlotte von der Pfalz (1597–1660) | KurfĂŒrst Georg Wilhelm (Brandenburg) (1595–1640) ⚭ 1616 Elisabeth Charlotte von der Pfalz (1597–1660) | Statthalter der Niederlande Friedrich Heinrich (Oranien) (1584–1647) ⚭ 1625 Amalie zu Solms-Braunfels (1602–1675) | Statthalter der Niederlande Friedrich Heinrich (Oranien) (1584–1647) ⚭ 1625 Amalie zu Solms-Braunfels (1602–1675) | Statthalter der Niederlande Friedrich Heinrich (Oranien) (1584–1647) ⚭ 1625 Amalie zu Solms-Braunfels (1602–1675) | Statthalter der Niederlande Friedrich Heinrich (Oranien) (1584–1647) ⚭ 1625 Amalie zu Solms-Braunfels (1602–1675) |
| Eltern | KurfĂŒrst Friedrich Wilhelm (Brandenburg) (1620–1688) ⚭ 1646 Luise Henriette von Oranien (1627–1667) | KurfĂŒrst Friedrich Wilhelm (Brandenburg) (1620–1688) ⚭ 1646 Luise Henriette von Oranien (1627–1667) | KurfĂŒrst Friedrich Wilhelm (Brandenburg) (1620–1688) ⚭ 1646 Luise Henriette von Oranien (1627–1667) | KurfĂŒrst Friedrich Wilhelm (Brandenburg) (1620–1688) ⚭ 1646 Luise Henriette von Oranien (1627–1667) | KurfĂŒrst Friedrich Wilhelm (Brandenburg) (1620–1688) ⚭ 1646 Luise Henriette von Oranien (1627–1667) | KurfĂŒrst Friedrich Wilhelm (Brandenburg) (1620–1688) ⚭ 1646 Luise Henriette von Oranien (1627–1667) | KurfĂŒrst Friedrich Wilhelm (Brandenburg) (1620–1688) ⚭ 1646 Luise Henriette von Oranien (1627–1667) | KurfĂŒrst Friedrich Wilhelm (Brandenburg) (1620–1688) ⚭ 1646 Luise Henriette von Oranien (1627–1667) |
| Friedrich I. (1657–1713), König in Preußen | Friedrich I. (1657–1713), König in Preußen | Friedrich I. (1657–1713), König in Preußen | Friedrich I. (1657–1713), König in Preußen | Friedrich I. (1657–1713), König in Preußen | Friedrich I. (1657–1713), König in Preußen | Friedrich I. (1657–1713), König in Preußen | Friedrich I. (1657–1713), König in Preußen | Friedrich I. (1657–1713), König in Preußen |

Siehe auch
Literatur

‱ Friedrich III., KurfĂŒrst von Brandenburg. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 7, Duncker & Humblot, Leipzig 1877, S. 627–635.
‱ Gerhard Oestreich: Friedrich I. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 5. Duncker & Humblot, Berlin 1961, ISBN 3-428-00186-9, S. 536–540 (deutsche-biographie.de).
‱ Heinz Ohff: Preußens Könige. Piper, MĂŒnchen 2016, ISBN 978-3-492-31004-8. (S. 11–42)
‱ Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. Diederichs, MĂŒnchen 1996, ISBN 3-424-01319-6.
‱ Linda Frey, Marsha Frey: Friedrich I., Preußens erster König. Styria, Graz u. a. 1984, ISBN 3-222-11521-4.
‱ Heide Barmeyer (Hrsg.): Die preußische Rangerhöhung und Königskrönung 1701 in deutscher und europĂ€ischer Sicht. Peter Lang, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-631-38845-4.
‱ Wolfgang Neugebauer: Friedrich III./I. (1688–1713). In: Frank-Lothar Kroll (Hrsg.): Preußens Herrscher. Von den ersten Hohenzollern bis Wilhelm II. MĂŒnchen 2000, 113–133.
‱ Hans-Joachim Neumann: Friedrich I. Der erste König der Preußen. Berlin 2001, ISBN 978-3-86124-539-1.
‱ Deutsches Historisches Museum, Stiftung Preußische Schlösser und GĂ€rten Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Preußen 1701. Eine europĂ€ische Geschichte. Essays. Henschel, Berlin 2001, ISBN 3-89487-388-4 (Band II der Kataloge zur Ausstellung, Berlin 2001).
‱ Johannes Kunisch (Hrsg.): Dreihundert Jahre Preußische Königskrönung. Eine Tagungsdokumentation (= Forschungen zur brandenburgischen und preussischen Geschichte, Beiheft; N.F. Bd. 6). Duncker und Humblot, Berlin 2002, ISBN 3-428-10796-9.
‱ Frank Göse: Friedrich I. (1657–1713). Ein König in Preußen. Pustet, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7917-2455-3.
‱ Karl Eduard Vehse: Preussische Könige. Privat. Berliner Hofgeschichten. Anaconda Verlag, Köln 2006, ISBN 3-938484-87-X, S. 7–56.
‱ Peter Stephan: Friedrich I. Die Erfindung Preußens. Eine Biografie. C.H. Beck, MĂŒnchen 2025, ISBN 978-3-406-83643-5.

Weblinks

Commons

: Friedrich I.

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Literatur von und ĂŒber Friedrich I. im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Werke von und ĂŒber Friedrich I. in der Deutschen Digitalen Bibliothek
‱ Druckschriften von und ĂŒber Friedrich I. im VD 17.
‱ Friedrich I. – Deutsche Biographie
‱ Friedrich I. in Preußen – rbb Preußen-Chronik
‱ Vom KurfĂŒrsten zum König – Deutschlandfunk

Anmerkungen

cite-note-26A 1. ↑ So die Bezeichnung im 1699 in Kraft getretenen Statut, siehe Akademie der KĂŒnste und Hochschule der KĂŒnste (Hrsg.): 300 Jahre Hochschule der KĂŒnste. „Die Kunst hat nie ein Mensch allein besessen“. Eine Ausstellung der Akademie der KĂŒnste. Henschel, Berlin 1996 [Ausstellungskatalog], ISBN 3-89487-255-1, S. 31.

Einzelnachweise

cite-note-wesch81-11. ↑ Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 81.
cite-note-22. ↑ Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 31.
cite-note-33. ↑ Karl Eduard Vehse: Preussische Könige. Privat. Berliner Hofgeschichten. Köln 2006, S. 7, 14.
cite-note-pauli5-44. ↑ Karl Friedrich Pauli: Allgemeine Preußische Staatsgeschichte, Siebenter Band, Halle 1767, S. 5.
cite-note-55. ↑ Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 29–41.
cite-note-66. ↑ Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 53.
cite-note-77. ↑ Karl Eduard Vehse: Preussische Könige. Privat. Berliner Hofgeschichten. Köln 2006, S. 14.
cite-note-88. ↑ Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 59.
cite-note-99. ↑ Staatliche Museen zu Berlin: Schloss Köpenick.
cite-note-1010. ↑ Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 85.
cite-note-1111. ↑ Hans Bentzien: Unterm Roten und Schwarzen Adler – Geschichte Brandenburg-Preußens fĂŒr jedermann. Berlin 1992, S. 104.
cite-note-1212. ↑ Daniel Bellingradt: Das Entscheidungsmomentum 1688. Gestaltende KrĂ€fte der kurbrandenburgischen Außenpolitik am Vorabend der Glorreichen Revolution in England. Forschungen zur Brandenburgischen und Preussischen Geschichte N.F. 16 (2006), S. 139–170.
cite-note-1313. ↑ Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 93.
cite-note-1414. ↑ Werner Schmidt, Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg, König in Preußen. Diederichs, MĂŒnchen 1996, ISBN 3-424-01319-6, S. 117.
cite-note-1515. ↑ Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 162.
cite-note-bentzien105-1616. ↑ Hans Bentzien: Unterm Roten und Schwarzen Adler – Geschichte Brandenburg-Preußens fĂŒr jedermann. Berlin 1992, S. 105.
cite-note-1717. ↑ Erwerbung der Preußischen Königskrone in: Berliner Börsenzeitung, 18. Januar 1901.
cite-note-1818. ↑ Karl Eduard Vehse: Preussische Könige. Privat. Berliner Hofgeschichten. Köln 2006, S. 31.
cite-note-1919. ↑ Karl Eduard Vehse: Preussische Könige. Privat. Berliner Hofgeschichten. Köln 2006, S. 41.
cite-note-201. Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 220.
cite-note-212. Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 213.
cite-note-2222. ↑ Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 216.
cite-note-2323. ↑ Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 221.
cite-note-2424. ↑ Karl Eduard Vehse: Preussische Könige. Privat. Berliner Hofgeschichten. Köln 2006, S. 42.
cite-note-2525. ↑ Crawford Matthews: Anglo-Prussian Relations 1701–1713: The Reciprocal Production of Status through Ceremony, Diplomacy, and War. Routledge, London 2024, ISBN 978-1-00-330423-4, doi:10.4324/9781003304234 (taylorfrancis.com [abgerufen am 13. Mai 2024]).
cite-note-2726. ↑ Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 107.
cite-note-2827. ↑ Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 110.
cite-note-mittenzwei-2928. ↑ Ingrid Mittenzwei, Erika Herzfeld: Brandenburg-Preußen 1648–1789. Berlin 1987, S. 180.
cite-note-3029. ↑ Allgemeine Deutsche Biographie, Band 7, S. 680.
cite-note-3130. ↑ Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 210.
cite-note-3231. ↑ Otto Ernst Kempen: Das Spektakel des Hauses Brandenburg. In: Preußenjahrbuch – Ein Almanach. S. 19.
cite-note-333. Hans Bentzien: Unterm Roten und Schwarzen Adler – Geschichte Brandenburg-Preußens fĂŒr jedermann. Berlin 1992, S. 108.
cite-note-3433. ↑ Otto Ernst Kempen: Das Spektakel des Hauses Brandenburg. In: Preußenjahrbuch – Ein Almanach. S. 20.
cite-note-354. Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 184.
cite-note-365. Werner Schmidt: Friedrich I. KurfĂŒrst von Brandenburg. König in Preußen. MĂŒnchen 2004, S. 183.
cite-note-3736. ↑ Sebastian Haffner: Preußen ohne Legende. Ein Stern-Buch, 1979, S. 52.
cite-note-3837. ↑ Uta Lehnert: Der Kaiser und die Siegesallee. RĂ©clame Royale. Berlin 1998, S. 195 f.
cite-note-3938. ↑ Bildhauerei in Berlin: Standbild Friedrich I.